69/366: Wir küssen die Stadt wach. Mit 2,57% in den Klagenfurter Gemeinderat

Wir küssen die Stadt wach. Plakat zur Gemeinderatswahl 1997 in Kärnten.
Wir küssen die Stadt wach. Plakat zur Gemeinderatswahl 1997 in Kärnten.
Wir heizen den Müllverbrennern ein. Plakat zur Gemeinderatswahl 1997 in Kärnten.
Wir heizen den Müllverbrennern ein. Plakat zur Gemeinderatswahl 1997 in Kärnten.

Heute vor neunzehn Jahren, am 9. März 1997, gelang den Grünalternativen bei den Kärntner Gemeinderatswahlen erstmals der Einzug in der Landeshauptstadt Klagenfurt. Sie erhielten 1.205 Stimmen und 2,57% (gegenüber 838 Stimmen und 1,57% am 10. März 1991). Das eine Mandat hatte zunächst Karin Prucha inne, legte es jedoch noch Ende 1997 zurück, Gerald Hugo Hahn rückte nach und war für die Grünalternativen bis zum Ende der Legislaturperiode 2003 im Klagenfurter Gemeinderat. Die Vereinten Grünen Österreichs (VGÖ) erreichten 1997 mit 5,6% der Stimmen zwei Mandate, die von Andrea Wulz und Reinhold Gasper gehalten wurden. Bei den folgenden Wahlen 2003 traten die Grünalternativen und die VGÖ gemeinsam an und konnten sich vier Mandate sichern.

 

In anderen Kärntner Gemeinden war Grünalternativen Listen der Einzug bereits früher gelungen – in Villach beispielsweise schon 1986.

 

[Originaleintrag vom 9.3.2016, korrigiert am 28.4.2026]

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