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121/366: 30 Jahre GABL Neunkirchen – ein Rückblick

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Wir kandidieren gemeinsam – in Neunkirchen!

Bei den Gemeinderatswahlen 1985 erreichte die „Grün-Alternative Bürgerliste“ im Bezirk Neunkirchen (Niederösterreich) bereits sieben Mandate und gründete eine Bezirkspartei – da war von einem Einzug ins Parlament noch keine Rede. Zum 30jährigen Jubiläum verfassten die Neunkirchner Grünen eine Festschrift, aus der wir heute einen Auszug bringen.

Die gesamte Festschrift kann auf Facebook angeschaut werden.


// Die Gründung der „Grün-Alternativen Bürgerliste—GABL“ in Neunkirchen erfolgte im Herbst 1984. Damals stand die Grünbewegung am Beginn ihrer (oft sehr mühsamen) Entwicklung. Nach Zwentendorf und Hainburg war der Sprung von der „Bürgerinitiative“ zur Partei nicht leicht (diverse Splittergruppen, unterschiedliche Weltanschauungen). Im Bezirk Neunkirchen haben sich die Vertreterinnen der beiden damaligen Splittergruppen „Alternative Liste — ALÖ“ und „Vereinte Grüne — VGÖ“ im Herbst 1984 auf gemeinsame Gemeinderatskandidaturen für die Gemeinderatswahl im Frühjahr 1985 geeinigt. Unter dem Namen „Grün-Alternative Bürgerliste — GABL“ konnte im April 1985 in Neunkirchen (3 Mandate), Ternitz (2 Mandate), Warth und Grünbach (je 1 Mandat) der Einzug in den Gemeinderat erreicht werden. Bereits 1986 wurde eine Bezirkspartei gegründet — bezeichnenderweise noch vor dem Einzug der Grünen in den Nationalrat. In der laufenden Gemeinderatsperiode 2010-2015 sind die Grünen mit Ortsgruppen in Gloggnitz (1 Mandat), Ternitz (1 Mandat), Neunkirchen (6 Mandate), Warth (1 Mandat) und Pitten (2 Mandate) in den Gemeinderäten vertreten.

Die Grünen in Neunkirchen

Cover
Cover der Festschrift „30 Jahre Die Grünen Neunkirchen“.

Die Gründung der Grün-Alternativen Bürgerliste (GABL) erfolgte mit dem Ziel im April 1985 an den Gemeinderatswahlen teilzunehmen. Die Mitglieder entstammen großteils dem überparteilichen „Arbeitskreis Umwelt — AKUT“. Der Name entstand durch das Zusammenfließen von grünem und alternativem Gedankengut mit dem konkreten Engagement für Bürgerinteressen. In Neunkirchen konnte ein sehr erfolgreicher Weg in der Kommunalpolitik beschritten werden:

Die Wahlergebnisse:

1985: 534 Stimmen, 7,84 %, 3 Mandate 1990: 811 Stimmen, 12,95 %, 5 Mandate, 1 Stadtratssitz
1995: 878 Stimmen, 14,48 %, 5 Mandate, 1 Stadtratssitz, Obmann des Prüfungsausschusses
2000: 986 Stimmen, 15,78 %, 6 Mandate, 1 Stadtratssitz, Obmann des Prüfungsausschusses
2005: 1.068 Stimmen, 17,94 %, 6 Mandate, 1 Stadtratsitz
2010: 1.079 Stimmen, 16,49 %, 6 Mandate, 2 Stadtratssitze, davon ein Vizebürgermeister. //


2015 erreichten die Neunkirchner Grünen übrigens 804 Stimmen, 13,55 %, 5 Mandate und den Vizebürgermeister. Außerdem haben sie den Vorsitz im Ausschuss „Generationen, Soziales & Integration“ inne.

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