[headertextyellowkalender]

359/366: Weihnachtsmette in der Stopfenreuther Au

0

Beitrag Teilen

Weihnachtsmette in der Stopfenreuther Au.
Einladung zur Weihnachtsmette in der Stopfenreuther Au.

Der Dezember 1984 in Hainburg war ein wichtiges Datum f├╝r die Umwelt- und Gr├╝nbewegung.

Anfang Dezember 1984 erteilte Landwirtschaftsminister G├╝nther Haiden, der schon ein Jahr zuvor Hainburg zum „bevorzugten Wasserbau“ erkl├Ąrt hatte, die Rodungsbewilligung. Am 8. Dezember zogen rund 8.000 Menschen in Form eines Sternmarsches mit anschlie├čender Kundgebung in die Au, und die ersten BesetzerInnen richteten sich ein. In den folgenden Tagen stieg deren Zahl auf einige tausend. Zeltlager wurden errichtet, Barrikaden aus Baumst├Ąmmen gebaut.

Rodungsversuche, begleitet von der Gendarmerie, fanden am 10., 11. und 17. Dezember statt. Unterbrochen wurden diese Versuche von ergebnislosen Verhandlungen zwischen dem Komitee des Konrad-Lorenz-Volksbegehrens und der unter dem Druck von DOKW und ├ľGB stehenden Bundesregierung. Am Morgen des 19. Dezember wurden bei einem brutalen Polizeieinsatz in der Au ├╝ber 100 Ausch├╝tzerInnen verletzt. Am selben Nachmittag demonstrierten in Wien rund 40.000 Menschen gegen das Vorgehen der Regierung und gegen den Kraftwerksbau. Am 22. Dezember verk├╝ndete Bundeskanzler Fred Sinowatz unter dem Druck der ├Âffentlichen Meinung und einiger einflussreicher Medien einen „Weihnachtsfrieden“. Tausende Menschen verbrachten die folgenden Feiertage in der Au.

Weihnachtsmette in der Stopfenreuther Au

„Wir wollen ein Zeichen setzen, ein Licht der Hoffnung anz├╝nden, f├╝r alle ├ľsterreicher, von Vorarlberg bis Stopfenreuth“.

Am 24. Dezember wurde zur Weihnachtsmette in die Stopfenreuther Au geladen.

Eine genauere Chronik gibt es auf www.30-jahre-hainburg.at/Aubesetzung.

Newsletter Anmeldung

[respond_formx id=newsletter]