AufrĂźstung fĂźr Freiheit oder Verteidigung ohne Waffen?
Im Kontext des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine stellt sich eine ebenso kontroverse wie quälende Frage: Ist der Frieden in Europa nur mit militärischer Gewalt durchsetzbar?
Fakt ist: Durch den Krieg werden die Investitionen ins Militär um ein Vielfaches erhÜht, Finnland und Schweden streben in die NATO, Brßssel diskutiert die Beistandsklausel und Putin hat eine Mission, die ßber seine Armee ausgetragen wird.
Hat angesichts des brutalen Vernichtungskrieges unser Pazifismus ausgedient? Kann Russlands Gewalt nur mit Gewalt beantwortet werden?
Ist die Friedensbewegung eine Farce und hat Diplomatie mit Despoten am Ende abgedankt?
Oder gibt es â den unerträglichen Bildern eines Krieges in Europa zum Trotz â noch Wege, Ideale und Strategien die Gewaltoption aus dem politischen Arsenal zu eliminieren?
Dazu Ilija Trojanow (Der Weltensammler): âWir alle stehen auf Seite der Ukraine und unterstĂźtzen deren Selbstverteidigung. Aber das ist als Haltung zu wenig. Es gilt den Krieg als Wunde und Pathologie der Menschheit endlich zu verdammen.â
Zum Auftakt der FREDA Friedenspolitischen Reihe diskutieren:
- Ewa Ernst-Dziedzic, Abgeordnete zum Nationalrat, Sprecherin fĂźr auĂenpolitische Angelegenheiten, LGBTI, Menschenrechte and Migration,
- Thomas Roithner, Privatdozent, Politologe, Friedens- und Konfliktforscher, VersĂśhnungsbund,
- Daniela Ingruber, Universität fßr Weiterbildung Donau-Universität Krems,
Research Lab Democracy and Society in Transition und - Gerald Knaus, MitbegrĂźnder und Vorsitzender ESI, European Stability Initiative, Berlin.
Wann: Mi. 25. Mai, Einlass ab 18:30, Beginn 19:00
Wo: Volkskundemuseum Wien, 1080, Laudongasse 15â19
Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Austausch und Imbiss in den wunderschĂśnen Innenhof des Museums.
Anmeldung erforderlich (siehe unten)
FREDA Friedenspolitische Reihe
FREDA â Die GrĂźne Zukunftsakademie in Kooperation mit Abg. z. NR Dr.in Ewa Ernst-Dziedzic, Die GrĂźnen.