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216/366: Der Brieftaubenbeamte und die Grünen

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Renate Welsh: Der Brieftaubenbeamte. Illustrationen von Reinhard Kiesel. München: Verlag für Jugend und Volk 1983
Renate Welsh: Der Brieftaubenbeamte. Illustrationen von Reinhard Kiesel. München: Verlag für Jugend und Volk 1983

Die Wiener Schriftstellerin Renate Welsh veröffentlichte 1983 das Buch „Der Brieftaubenbeamte“ (nur mehr antiquarisch und in Bibliotheken erhältlich). Klappentext:

// Roderich Rapuse ist Kanzleioberoffizial im Brieftaubenberingungsamt, ein außerordentlich ordentlicher Beamter, der völlig in seiner Arbeit aufgeht. Eines Tages stellt er bestürzt fest, daß ein roter Expreßtaubenring fehlt. Verstört meldet er dem Amtsvorsteher, daß die Inventur zum ersten Mal nicht stimmt. Der aber lacht nur. Es gibt längst keine Brieftauben mehr im Postdienst, man hat bloß vergessen, das Brieftaubenberingungsamt aufzulösen… Daß Brieftauben auch in unserer Zeit verwendet werden, erfährt Roderich, als er zwei Wochen Urlaub macht. Es ist ein Urlaub, der Roderich Rapuses Leben von Grund auf ändert. Schließlich faßt er einen Plan, der nicht nur für ihn weitreichende Folgen hat. //

Was hat das jetzt mit den Grünen zu tun? Dass es sich bei den Brieftauben um eine umweltschonende Transportmöglichkeit handelt (wenngleich die Tierfreundlichkeit hinterfragt werden kann)? Nein, die neuen Freund_innen von Roderich wären in einer etwaigen Fortsetzung des „Brieftaubenbeamten“ sicher alternative Bezirksrät_innen geworden: Sie fahren mit dem Rad, betreiben Urban Gardening (avant la lettre), gründen einen selbstverwalteten Betrieb, setzen sich für Wohnstraßen und Spielplätze ein, protestieren vorm Amtshaus gegen den Abbruch alter Häuser im Zentrum und vieles mehr 😉

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