Begleitend zu unseren Webinaren, Trainings und Workshops findest du hier Basiswissen und Hintergrundinformationen zu Grünen Schwerpunktthemen – aber auch Unterhaltsames.
FREDA Wiki: Gut für Österreich, gut für dich. Begleite uns auf dem Weg in Richtung ökologische und soziale Zukunft. Denn: Es braucht starke Grüne. Mehr denn je. Die Krisen unserer Zeit sind groß, komplex und manchmal überfordernd. Und trotzdem gibt es eine positive Zukunft, für die es sich zu kämpfen lohnt. Das bedeutet jeden Tag ein Stückchen Arbeit mit Mut, Zuversicht und Vernunft. Hilfreich kann dabei sein, gelegentlich zurückzuschauen, zahlreiche Etappenziele ins Gedächtnis zu rufen und auf Erreichtes stolz zu sein.
Die deutsche Heinrich Böll Stiftung hat eine vergleichende Analyse von Mitte-links-Erfolgen in Europa und Nordamerika veröffentlicht. Die Wissenschaftler und Autoren gehen der Frage nach ob Mitte-Links in Zeiten von Populismus, affektiver Polarisierung und autoritären Tendenzen noch Wahlen gewinnen können. Dabei untersuchten sie sieben jüngere Wahlerfolge auf Gemeinsamkeiten und besondere Erfolgskriterien: u.a. Cem Özdemir in Baden-Württemberg, Mark Carney in Kanada, Zohran Mamdani in New York City oder Sisse Marie Welling in Kopenhagen. Dabei habe nicht die ideologische Mobilisierung des eigenen Lagers den Ausschlag gegeben, sondern eine Kombination aus personeller Glaubwürdigkeit und konsequentem Fokus auf die oft materiellen, stets aber sehr konkret benannten Alltagssorgen der Wähler:innen. Erfolgreiche Mitte-links-Akteur:innen grenzten sich klar von autoritären und rechtspopulistischen Kräften ab und zerrieben sich nicht in identitätspolitischen Debatten. Jede Wahl ist natürlich anders, aber Muster seien erkennbar und erklärten, wie die vorgestellten Wahlen gewonnen wurden.
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Mehr InformationenInwieweit tragen Konzerne gezielt dazu bei, politisches Handeln zu blockieren, Entscheidungen zu beeinflussen, anstatt echte Lösungen voranzubringen? In dem neuen Greenpeace-Report analysiert und zeigt Ursula Bittner, wie Greenwashing längst ein zentrale Bestandteil globaler Wirtschafts- und auch Politikstrategien geworden ist. Unternehmen und Lobbygruppen nutzen gezielt irreführende Werbeaussagen, lobbyieren für die Abschwächung von Gesetzen und torpedieren wichtige Regulierungen im Umwelt- und Klimabereich, die uns Bürger:innen eigentlich zugute kämen. So sichern sie sich steigenden Profit, ohne an ihrem Kerngeschäft etwas ändern zu müssen. Gemeinsam erfahren wir in dem Vortrag wie und warum Greenwashing entstanden ist, warum es so gefährlich ist und wieso wir derzeit den Höhepunkt des Greenwashing Zeitalter erleben.
Eine Folge des Podcast der ARD Mission Klima widmet sich dem Umgang mit Hitze in der Stadt. Im Sommer werden hohe Temperaturen in Ballungszentren immer mehr zum Problem. Acht bis zehn Grad heißer als im Umland kann es dort werden. Um die Lebensqualität in Städten zu erhalten bzw. zu ermöglichen, braucht es viel mehr Grünflächen, Windschneisen und andere clevere Maßnahmen. Ein globaler Vorreiter für die Kühlung von Gebäuden und Umgebung ist Singapur. In der Podcastfolge erfährst du, was der Stadtstaat gegen Hitze unternimmt und inwiefern wir daraus lernen können. Wie der Umbau in Deutschland gelingen kann, ist für Österreich mindestens ebenso relevant. Interviewexperte ist Professor Jörn Birkmann von der Uni Stuttgart.
30 Minuten, Folge vom 28. August 2025
Das Schweizer Journalist:innen Team möchte die Klimakrise als größte Herausforderung unserer Zeit journalistisch betrachtet sehen. Denn jeder Aspekt unseres Lebens sei von ihr betroffen. Egal ob Ernährung, Gesundheit, Mobilität, Architektur oder Arbeit. Seit Ende 2019 beleuchten sie wissensbasiert und konstruktiv die Klimakrise in all ihren Facetten. Dafür sprechen sie mit Wissenschaftler:innen, mit Aktivist:innen, Politiker:innen und Kulturschaffenden und zeigen, dass „Klima“ nicht nur aus schwindenden Gletschern, zunehmenden Hitzewellen und katastrophalen Fluten besteht. Der richtige Umgang mit der allumfassenden Krise ermögliche und fordere progressive gesellschaftliche Transformation, das Entdecken von Handlungsmöglichkeiten und sinnstiftendem Engagement, die Entdeckung von Gemeinschaft und Freude. Einmal im Monat gibt es eine neue Folge auf allen gängigen Plattformen.
Die politische Stiftung GEF ist der Europäischen Grünen Partei angegliedert mit dem Ziel, eine grüne Vision für ein gerechteres, nachhaltigeres, sozialeres und demokratischeres Europa zu entwickeln und zu fördern: Als Organisation und Netzwerk ist sie Ideen- und Debatten-Plattform wie eine Akademie, die politische Bildung für europäische Bürgerinnen und Bürger und gleichgesinnte grüne Akteur:innen bietet. GEF betreibt mit ihren europäischen Partnern und Mitgliedern politische Forschung und organisiert Vernetzungstreffen sowie internationale Trainings. Zu fast allen „Grünen Themen“ findest du auf der Webseite Publikationen sowie kürzere aktuelle Artikel im Green European Journal.
Gemeinsam widmen sich die Heinrich Böll Stiftung und Treibhauspost in 29 Folgen konstruktiven, hoffnungsvollen Ideen im Umgang mit der Klimakrise. Dazu werden Gäst:innen interviewt, die aus ihrer Arbeit, ihrem Unternehmen oder Ehrenamt über ihre positive Wirksamkeit berichten: Autorin, Komiker, Journalistin, Unternehmer, Psychologin, Physiker, Schülerin und viele weitere sind mit ihrem Engagement und ihrer Motivation wirklich inspirierend. Mit der Abschiedsfolge am 30. Juli 2025 resümieren die Hosts noch mal einen Großteil der Geschichten. Der Pod der guten Hoffnung ist auf allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar oder auf der Böll-Webseite.
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Mehr InformationenDieses kurze illustrierte und animierte FREDA-Video geht mit dir durch die größten Höhen und Tiefen der Grünen Parteigeschichte. Der aufgezeichnete Lebensweg erinnert an einige große Meilensteine, wichtige Namen und Zahlen: aus unterschiedlichen Zusammenschlüssen wie der Friedens-, Anti-Atomkraftwerk- oder Frauenbewegung sowie der Alternative Liste und Vereinte Grüne formierte sich die Grüne Alternative. Ihr gelang 1986 der Einzug ins Parlament. 2017 scheiterten die Grünen dann erstmals mit 3,8 Prozent am Wiedereinzug in den Nationalrat. 2019 gelang dann bei der vorgezogenen Wahl nach der Ibiza-Affäre ein starker Wiedereinzug und die erste Regierungsbeteiligung bis 2024 in Koalition mit der ÖVP.
Mit der aktuelle Klimakrise oder dem Bau der Lobau-Autobahn wurde ein vielstimmiges Gedächtnis der Umweltbewegung in der Ausstellung „Von Zwentendorf zu CO2“ (bis März 2023) im Volkskundemuseum inszeniert und von Besucher:innen durch eingesprochene persönliche Erfahrungen erweitert. Aus dem Volkskundemuseum Wien wurde die Geschichte der Umweltbewegung in Österreich seit den 1970er Jahren zu einer Online-Ausstellung. In ihr geht es nicht nur um die Umwelt und gesellschaftliche Probleme im Umgang mit ihr. Es geht eben auch um Erzählen und Zuhören. Ausgangspunkt dafür bilden lebensgeschichtliche Interviews in fünf Hörstationen mit verschiedenen Umweltaktivist:innen, die aus fünf Jahrzehnten Engagement für den Umweltschutz berichten. Die Beschäftigung mit der Geschichte der Umweltbewegung in Österreich ist nicht nur angesichts der vielfältigen Umweltkrisen unserer Gegenwart ein dringendes Thema. Sie ist auch ein wichtiger Teil der kollektiven Umweltgeschichte, also der Beziehung zwischen der Gesellschaft und ihrer natürlichen Umwelt in der Vergangenheit.
Von der Grünen Alternative als Parlamentspartei bzw. Einzug in den Nationalrat 1986 bis heute fasst Gerhard Jordan, Grüner Klub im Wiener Rathaus, aus jedem Jahr die wichtigsten Ereignisse der Partei auf Bundes- aber auch Landesebene zusammen. Je nach Jahr, politischer Agenda oder überraschender Ereignisse variiert der Umfang der kompakten Berichte. In der Grünen Chronik kannst du über die Volltextsuche nach einem bestimmten Ereignis, einer Jahreszahl suchen oder nach Persönlichkeiten bzw. Schlagworten recherchieren.
Beschimpfungen, Beleidigungen und Androhung von Gewalt stehen im Internet leider an der Tagesordnung. Die Hetze richtet sich sehr oft gegen einzelne Menschen, die in der Anonymität des Internet attackiert werden – oftmals auch gegen Politikerinnen, wie das Momentum Institut im Juni 2021 in einer Studie zeigte. Für alle Betroffenen veröffentlichten die Steirischen Grünen im April 2023 einen Leitfaden, der umfassende Informationen liefert, wie man am besten gegen Beleidigungen und Beschimpfungen im Internet vorgeht. Einfache Tipps können helfen: Wer sich einige schlagfertige Antworten zurechtlegt, kann schnell auch emotional auf Distanz gehen. Zudem sollte man sich Unterstützung durch Mitstreiter:innen holen, die im Netz schnell zur Seite springen können. Wichtig: den Hatern nicht das Feld überlassen. Und um rechtlich gegen Kommentare vorgehen zu können, sind einige Maßnahmen der Sicherung nötig. Der 18-seitige Leitfaden erläutert auch strafrechtliche Tatbestände.
Der Leitfaden wurde von der Antidiskriminierungsstelle Steiermark in Auftrag des Landtagsklubs der steirischen Grünen erstellt.
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